Gruppenbild 13. InnoPartner Netzwerktreffen

25. Juni 2026

Chancen und Lösungen für den Mittelstand: 13. InnoPartner Netzwerktreffen in Bruchsal

Wie können mittelständische Unternehmen neue Technologien gewinnbringend einsetzen und welche Lösungen bieten innovative Startups für aktuelle Herausforderungen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 13. InnoPartner Netzwerktreffens „Chancen und Lösungen für den Mittelstand“ am 22. Juni 2026 im HubWerk01 in Bruchsal.

Im Fokus der Veranstaltung standen vier zentrale Zukunftsthemen: Künstliche Intelligenz in Management und Vertrieb, Automation und Robotik, Cyber Security sowie Dual Use. Gemeinsam mit Expert:innen, Unternehmen und Startups bot InnoPartner eine Plattform für praxisnahe Einblicke, neue Impulse und den direkten Austausch zwischen etabliertem Mittelstand und innovativen Technologieunternehmen.

 

Vier Themen-Hubs, konkrete Herausforderungen und innovative Lösungen

In vier interaktiven Themen-Hubs konnten sich die Teilnehmenden intensiv mit aktuellen technologischen Entwicklungen und ihren Einsatzmöglichkeiten im Unternehmensalltag beschäftigen:

  • Automation & Robotik: Wie können automatisierte Prozesse und robotergestützte Lösungen Unternehmen effizienter und wettbewerbsfähiger machen? Unter der Moderation von Matthias Leers (Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH) gaben Prof. Dr. Philipp Nenninger (Hochschule Karlsruhe) und Mario Koch (KTS) fachliche und praktische Einblicke. Die Startups Amexis und Fluffy Studios stellten innovative Ansätze vor.
  • Cyber Security: Wie können Unternehmen ihre digitalen Systeme und Geschäftsprozesse wirksam schützen? Gemeinsam mit den Experten Thomas Schaaf und Carsten Knopf (Prizing Automation) sowie Rainer Knodel(WAGO) diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen der IT-Sicherheit. Moderiert wurde der Themen-Hub von Julia Sliwinski (Wirtschaftsförderung Rhein-Neckar-Kreis). Die Startups SQUR, Previty, Emintes und Evidenx ergänzten das Programm mit ihren Lösungen.
  • KI in Management und Vertrieb: Welche Potenziale bietet Künstliche Intelligenz für administrative und vertriebliche Geschäftsprozesse? Unter der Moderation von Bettina Reinhard (innoWerft GmbH) beleuchteten Paul Becker (TP Heidelberg) und Jan Geiß (menzerna) die Möglichkeiten und Herausforderungen des KI-Einsatzes. Die Startups Ansehn, Stexion Tech Labs und SquareNeo präsentierten ihre innovativen Ansätze.
  • Dual Use: Wie können Technologien sowohl für zivile als auch für sicherheitsrelevante Anwendungen genutzt werden? Sylke Huber vom DLZBw Bruchsal brachte fachliche Perspektiven in den von Peter Gräser (innoWerft GmbH) moderierten Themen-Hub ein. Im Mittelpunkt standen die Potenziale und Herausforderungen von Technologien mit unterschiedlichen Einsatzbereichen.

 

Von der Herausforderung zur Lösung: Interaktive Mini-Labs

Eine Besonderheit des Netzwerktreffens waren die Mini-Labs innerhalb der Themen-Hubs. Statt ausschließlich Vorträgen zuzuhören, waren die Teilnehmenden eingeladen, eigene Erfahrungen, Fragestellungen und Herausforderungen einzubringen.

In kleinen Gruppen diskutierten sie, welche konkreten Probleme sich in ihren Unternehmen mithilfe neuer Technologien lösen lassen und welche Anforderungen eine überzeugende Lösung erfüllen müsste.

Ergänzt wurden die Diskussionen durch Fachimpulse, Best Practices aus Unternehmen und den direkten Austausch mit Startups.

So entstand ein praxisnaher Dialog zwischen technologischen Möglichkeiten und den tatsächlichen Anforderungen des Mittelstands. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Technologie um ihrer selbst willen, sondern ihr konkreter Nutzen für Unternehmen.

 

Innovative Startups treffen auf den Mittelstand

Auch beim 13. InnoPartner Netzwerktreffen spielten Startups eine zentrale Rolle. Insgesamt neun Startups waren den Themen-Hubs zugeordnet und brachten ihre Technologien und Lösungsansätze in den Austausch mit den Teilnehmenden ein.

Beim anschließenden offenen Startup-Marktplatz konnten die Gäste die verschiedenen Stände besuchen, die Gründer:innen persönlich kennenlernen und individuelle Fragen zu möglichen Einsatzbereichen und Kooperationen stellen.

Ergänzend informierten weitere Stände über Technologieangebote und Fördermöglichkeiten für Unternehmen.

Das Format bot damit die Gelegenheit, nicht nur neue Technologien kennenzulernen, sondern auch direkte Kontakte zwischen potenziellen Anwender:innen, Lösungsanbieter:innen und regionalen Innovationsakteur:innen zu knüpfen.

 

Gemeinsam die Zukunft des Mittelstands gestalten

Neben den technologischen Impulsen stand vor allem die Vernetzung von Mittelstand, Startups, Wissenschaft und Wirtschaftsförderung im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Beim abschließenden Networking mit Abendessen und Umtrunk konnten die Teilnehmenden ihre Gespräche vertiefen, neue Kontakte knüpfen und mögliche gemeinsame Projekte ausloten.

Das 13. InnoPartner Netzwerktreffen zeigte, wie wichtig der branchenübergreifende Austausch ist, um technologische Innovationen in die praktische Anwendung zu bringen. Gerade für mittelständische Unternehmen bieten Kooperationen mit Startups die Chance, neue Lösungsansätze kennenzulernen und aktuelle Herausforderungen gezielt anzugehen.

InnoPartner bringt die richtigen Akteure zusammen, fördert den Wissenstransfer und schafft Raum für neue Kooperationen. Das Netzwerktreffen in Bruchsal bot dafür erneut eine Plattform und unterstrich die Bedeutung eines starken regionalen Innovationsnetzwerks.